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Thema des Monats:

Zecken: Kleine Parasiten mit großen Risiken

Auch wenn der Winter in diesem Jahr tatsächlich ein Winter war und es längere Zeit frostig geblieben ist, hat das dem Ixodes ricinus nichts ausgemacht. Vielmehr überlebt der Gemeine Holzbock, die in Baden-Württemberg am weitesten verbreitete Zeckenart, auch Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts und wird bereits bei wenigen Plusgraden wieder aktiv. 

Der Landkreis Esslingen ist und bleibt dabei ein Zeckenrisikogebiet. 

Zecken gehören zu den am weitesten verbreiteten Parasiten in Mitteleuropa – und ihre Bedeutung für die Gesundheit von Menschen und Tieren nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Was auf den ersten Blick wie ein winziges, harmloses Spinnentier erscheint, kann beim genaueren Hinsehen gefährliche Folgen haben. Denn Zecken sind nicht nur unangenehme Plagegeister, sondern auch Überträger zahlreicher Krankheiten, die teilweise schwerwiegende, langwierige oder sogar lebensbedrohliche Verläufe nehmen können.

Jäger, Waldarbeiter, Wanderer, Pilzsucher und Camper sind besonders gefährdet. Doch auch Spaziergänger und Kinder, die sich nur kurz im Wald aufhalten, müssen gewarnt sein. 

Anpassungskünstler und Überlebensprofis
Zecken gehören zur Familie der Milben und sind perfekt an das Leben als blutsaugende Parasiten angepasst. Sie lauern in Gräsern, Büschen und am Waldrand – meist in einer Höhe von 10 bis 100 Zentimetern. Besonders aktiv sind sie in den warmen Monaten von Frühling bis Herbst. Durch mildere Winter und den Klimawandel hat sich ihr Aktivitätszeitraum jedoch deutlich verlängert – in einigen Regionen sind sie mittlerweile nahezu ganzjährig aktiv.

Verbreitung und neue Risikogebiete
In Deutschland ist der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) die häufigste Zeckenart und Hauptüberträger von Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Zunehmend treten auch andere Arten wie die Auwaldzecke oder die Hyalomma-Zecke auf, die potenziell weitere Krankheitserreger übertragen können. Gleichzeitig breiten sich Zecken in neue Regionen und höhere Lagen aus. Gesundheitsbehörden beobachten seit Jahren steigende Fallzahlen, insbesondere bei FSME.

Gefährliche Erreger – oft spät erkannt
Zu den wichtigsten durch Zecken übertragenen Erkrankungen zählen:

  • Borreliose (Lyme-Borreliose): Eine bakterielle Infektion, die Haut, Gelenke und Nervensystem betreffen kann. Typisch ist die sogenannte Wanderröte. Diese Infektion kann nur mit Antibiotika behandelt werden – je schneller, um so besser!
  • FSME: Eine Virusinfektion, die zu Entzündungen von Gehirn und Hirnhäuten führen kann – eine wirksame Schutzimpfung ist verfügbar.
  • Weitere Infektionen: Babesiose (Hundemalaria), Ehrlichiose, Anaplasmose oder Rickettsiose betreffen vor allem Tiere, werden aber zunehmend auch beim Menschen diagnostiziert.

Viele dieser Erkrankungen beginnen unspezifisch – etwa mit Müdigkeit, Fieber oder Kopfschmerzen – und werden daher häufig erst spät erkannt.

Neue Erkenntnisse aus der Forschung
Aktuelle Studien zeigen, dass Zecken nicht nur passive Lauerjäger sind: Sie können sich mithilfe elektrostatischer Kräfte aktiv auf ihren Wirt übertragen. Diese Erkenntnisse könnten künftig neue Ansätze für Schutzmaßnahmen ermöglichen.

Richtiges Entfernen – schnell und sorgfältig handeln
Je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Infektionsrisiko. Wichtig ist:

  • Zecke mit Pinzette oder speziellem Werkzeug hautnah greifen
  • Langsam und gerade herausziehen, ohne zu drehen
  • Keine Hausmittel wie Öl oder Klebstoff verwenden
  • Bissstelle desinfizieren und beobachten

Auch bei Ihren Haustieren ist Vorsicht geboten: Hunde, Katzen oder andere Tiere sollten nach Aufenthalten im Freien regelmäßig abgesucht werden. Spezielle Zeckenzangen erleichtern auch beim Tier die sichere Entfernung. 

Anzeichen für eine Infektion beim Hund sind zunächst ein beeinträchtigtes Allgemeinbefinden mit Abgeschlagenheit, Fressunlust und Fieber. Diese Symptome treten in der Regel etwas fünf bis sieben Tage nach dem Zeckenstich auf, in seltenen Fällen aber auch erst nach bis zu drei Wochen.

Unbehandelt kommt es im weiteren Verlauf der Infektion aufgrund des von Babesien verursachten Zerfalls der roten Blutkörperchen zu einer Anämie, blutigem Harn und teilweise einer Gelbsucht. Eine sofortige Behandlung beim Tierarzt ist erforderlich.  Bei Reisen in Endemiegebiete kann eine Prophylaxe verabreicht werden und das Wichtigste ist das Absuchen des Tieres nach Zecken nach jedem Spaziergang und deren sofortige Entfernung.

Vorbeugung: Der beste Schutz
Ein konsequenter Zeckenschutz ist entscheidend – für Menschen und Tiere gleichermaßen:

  • Kleidung: Lange, helle Kleidung erleichtert das Erkennen von Zecken
  • Repellents: Insektenabweisende Mittel bieten zusätzlichen Schutz
  • FSME-Impfung: Besonders in Risikogebieten eine wichtige Vorsorgemaßnahme
  • Gartenpflege: Kurz gehaltene Rasenflächen reduzieren das Risiko
  • Haustierschutz: Zeckenhalsbänder, Spot-on-Präparate oder Tabletten schützen zuverlässig – lassen Sie sich hierzu beraten

Weitere Beratung erhalten Sie in Ihrer Apotheke vor Ort
Ob geeignete Repellents, Informationen zur FSME-Impfung oder die richtige Zeckenentfernung: Unser Apothekenteam steht Ihnen kompetent zur Seite. Auch für den Schutz Ihrer Haustiere finden Sie bei uns passende Produkte und individuelle Empfehlungen.

Zecken sind kleine, aber ernstzunehmende Gesundheitsrisiken. Mit dem richtigen Wissen, konsequenter Vorsorge und einer guten Beratung lassen sich Infektionen jedoch effektiv vermeiden. Bleiben Sie aufmerksam – und handeln Sie im Ernstfall schnell und richtig

Ihr Christof Mühlschlegel mit Team. 

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